Samstag, 9. Oktober 2010

Full speed, full house, Fulda!

Mal wieder eine Bad-Boys-Vollversammlung! Um 9.58 h geht der Zug. Und schon mal ein Dank an Jana, die den Ausflug des geriatrischen Zirkels durch musikalischen Fahrdienst überhaupt erst ermöglicht! Das letzte Mal legte sie den Herren die "Doors" auf. Vielleicht diesmal die "Comedian Harmonists"? Wochenend und Sonnenschein...? Werden es bald erfahren.

Montag, 27. Juli 2009

2009 - Gunzenhausen

(23. - 26.07.2009)

Romantisches Mittelalter. Unter diesem Motto stand diese Tour. Und Gunzenhausen am Altmühlsee war dafür ein geeignetes Basislager mit einer ausreichenden Gaststättendichte...


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Treffpunkt war diesmal Würzburg. Werner und Wolfgang kamen mit dem IC aus Braunschweig, Michael mit dem Mercedes, dem späteren Reisefahrzeug, aus Mainz. Und Peter war ja schon da. Vom Bahnhof aus ging es zunächst den Main entlang, wo wir dann in Randersacker im Gasthaus zum Bären zu Mittag aßen. Es war lecker wie immer!


v.l.n.r.: Wolfgang, Werner, Michael, Peter

Es hätte wohl keiner gejammert, wären wir einfach da geblieben. Aber wir hatten gebucht, und so ging es im strömenden Regen weiter. Über Marktbreit, Uffenheim und schließlich Ansbach erreichten wir die fränkische Seenplatte.



Wohlauf, die Luft geht frisch und frei... (Frankenlied)







Und Petrus war uns hold (was Wunder?): das Wetter besserte sich! Es war trotzdem eine gute Idee von Michael, gleich drei Stockschirme mitzunehmen. Da Wolfgang sich selbst beschirmen konnte, reichten sie auch aus, wenn es mal kurz tröpfelte...



Auf dem Bild nicht zu sehen sind der Große und Kleine Brombachsee. Sie sind wesentlich größer als der zuerst geflutete Altmühlsee mit der Vogelinsel.



Als wir nach dem Einchecken im "Gasthof zur Linde" (mit Metzgerei!) einen Spaziergang über den langgestreckten Markt wagten, war es noch hell. Als wir den Platz zum zweiten Mal durchschritten, war es schon recht dunkel. Im "Lehner" war es einfach zu gemütlich! Da sich der Platz ziemlich in die Länge zieht machten wir noch einen Zwischenstopp im "Adlerbräu", wo wir es mit einer kampferprobten Kellnerin zu tun bekamen. Sie empfahl uns dann schließlich den "Holzwurm" für den Absacker, der bei Michael auch Absinth genannt werden durfte. Ein echter Geheimtipp, der noch nicht einmal eine eigene Homepage hat, so verschwiegen geht es da zu...

Für den kommenden Tag war eine weiträumige Erkundung geplant. Michael war uns ein bisweilen forscher Chaffeur. Unser erstes Ziel war Dinkelsbühl. Im nachhinein die schönste der drei Städte, die wir uns an diesem Tag anschauten.



Das "Museum 3. Dimension" war spannend und eine Herausforderung nach dem gestrigen Aufschlag. So mancher wackere Geselle bekam bei dem ein oder anderen Exponat einen spiraligen Blick.



Neben Hologrammen gab es 3d-Fotos und allerlei Unmögliches zu bestaunen.



In Nördlingen besuchten wir die Kirche St. Georg. Und fühlten uns schnell an Dinkelsbühl erinnert. In der Tat waren sich Nördlingen und Dinkelsbühl nicht immer wohlgesonnen. Und Nördlingen war sauer, dass die Nachbarstadt ihr immer wieder die Kirchenbaumeister abspenstig machte. Daher also so manche Ähnlichkeit...


Orgel von St. Georg, Nördlingen

Nach einer kleinen Erfrischung ging es weiter nach Eichstätt, der katholischen Universitätsstadt mit kleinen evangelischen Einsprengseln.



Und dann nach Hause und an den Tisch! Die Füße schmerzten, und die Mägen grummelten. So suchten wir denn geschwind den "Gasthof zur Post" auf. Die ehemalige thurn -und taxische Poststation beherbergte schon vor uns viel Prominenz, wie Johann Wolfgang v. Goethe und König Ludwig I. von Bayern.

Nach dem Essen wollte unser Michael dann noch unter Palmen sitzen und scheußliche Musik hören. Nun gut, wir haben ihm den Wunsch erfüllt. Der so genannte Grillabend in seinem Hotel fand aber auch kaum Anklang, obwohl sich das jugendliche Personal so mühte!

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Am Samstag fuhren wir nach dem Frühstück nach Eschenbach. Genauer: nach Wolframs-Eschenbach, der Heimat des Parzival-Dichters. Leider waren wir zu früh, denn das Museum hatte noch geschlossen. Eine kleine Ortsbegehung diente als Ausgleich, bei der uns die fränkischen Verlockungen mal wieder bewusst wurden. A halbe Maß Bier für 1,80 €? Gibt es hier noch! Und natürlich Metzgereien. Sie sehen alle sehr einladend aus, und es gibt ihrer viele...



Mittags nach Spalt, und nach dem Essen wieder zurück. Das Museum wollten wir uns auf gar keinen Fall engehen lassen!



Im Hans Gruber Keller tranken wir das mit Abstand beste Bier der Tour! Natürlich aus der Hofenstadt Spalt, und diesmal gut gekühlt, genau so, wie Werner es mag.

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Fast hätten wir in zum Vorbildverbraucher gekürt und einen Testimonialspot mit ihm gemacht...



Richard Wagner: Parsifal (Vorspiel zum 2. Akt)








So eingestimmt machten wir uns auf die Suche nach dem Gral.



Kurzes Stelldichein am dem Wolfram gewidmeten Brunnen und dann hinein ins



Der Rundgang durch das Museum war sehr lohnend, und die selbst gestellte Frage, ob man Literatur ausstellen kann, auf's Entschiedenste beantwortet!



In der nahen Kirche, dem Liebfrauenmünster, entdeckten wir überraschende Schätze, denen wir uns mit der gebührenden Aufmerksamkeit und Wertschätzung widmeten. Besonders diesem spätgotischen Altar aus der Schule des Nürnberger Veit Stoß. Gemeinsam haben wir fast alle Inhalte des kostbaren Rosenkranzaltars enträtselt...

Was noch zu klären war:

"Die Bezeichnung Münster ist ein frühes deutsches Lehnwort, abgeleitet vom lat./griech. monasterium = Kloster. Damit wurde zunächst eine Kirche, die ursprünglich nicht als Pfarrkirche, sondern als Teil eines Klosters oder Kapitels (Stiftskirche) gebaut wurde, bezeichnet. Im 13. Jahrhundert entwickelte sich daraus die Bedeutung Großkirche, sodass in Süddeutschland und angrenzenden Ländern mit „Münster“ außer Stiftskirchen auch Bischofskirchen und einige große Stadtpfarrkirchen bezeichnet wurden. Auch über den Bautyp sagt der Begriff nichts aus. Die Bezeichnung „Münster“ ist also eine traditionell festgelegte Benennung für eine bestimmte Kirche." (Wikipedia)

Die Tage waren gezählt, und der eine ging etwas früher ins Bett, die anderen später. Und da lässt man schon mal seinen Schlüssel liegen. Gell, Michael? Aber das Glück ist mit den Vergesslichen.



Die Rückfahrt ging über Würzburg, dann über Sommerhausen, wo wir sehr lecker zu Mittag aßen, und zwar im Weinhaus Düll, das uns inzwischen schon von einigen Besuchen her bekannt ist. Der erste gemeinsame war übrigens 1997, dem Geburtsjahr der Bad Boys! Ein Prosit!

Und schließlich beschlossen wir den vergnüglichen Teil der Tour bei ( inzwischen) unserem Hauswinzer Willi Dorsch. Das Foto entstand übrigens bei einer anderen Gelegenheit zwei Jahre zuvor. Da wir aber regelmäßig bei ihm die Kamera in der Tasche lassen sei es als Ergänzung erlaubt.



Der Besuch war nett wie immer und so stürzten wir uns erst um 16 Uhr auf die überfüllte Autobahn. Der Michael schlug sich nach Mainz durch, der Rest via Land- und Bundesstraßen nach Braunschweig.

2008 - Aschaffenburg

(01. - 03.08.2008)


Stadtwappen von Augsburg

Diese Tour war in gewissem Sinne eine etwas in die länge gezogene Verabschiedung. Peter hatte sich ein halbes Jahr Sabbat erlaubt und nach dem Wochenende im Niemandsland zwischen Franken und Hessen ging auch schon bald sein Flieger nach Teneriffa, wo ihn drei aufgeregte Damen erwarteten...

Wolfgang und Werner brachten ihn über Aschaffenburg nach Würzburg, wo die beiden noch etwas Wein einluden, und Peter schließlich von Michael, der bei der nächsten Tour 2009 dann dabei war, abgeholt wurde.


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Die Fahrt ging über die hessische Rhön, wo wir hin und wieder Rast machten, so auch in der Barbarossa-Stadt Gelnhausen, die uns sehr gefiel. Und dann machten wir noch Mittag, aber ich habe den Ort vergessen. Das Essen war lecker, der Äppelwoi süffig.


Blick über Gelnhausen

Im Hotel "Zum Goldenen Ochsen", eigentlich eher ein Gasthof, aber man geht halt mit der Zeit, hatten wir günstig Zimmer gebucht. Erst spät stellten wir fest, dass auch das Restaurant sehr erlesene Speisen und Getränke anbot.



Das Basislager war für alle weiteren Unternehmungen äußerst günstig gelegen, und so machten wir uns auch gleich nach unserer Ankunft auf zum Pompejanum.



Angeregt durch die Ausgrabungen in Pompeji ließ König Ludwig I. von Bayern 1840-1848 durch Friedrich von Gärtner diese Idealrekonstruktion eines römischen Wohnhauses errichten. Die Wandmalereien und Mosaikböden der farbenprächtigen Räume wurden nach römischen Vorbildern geschaffen.



Leider war die Villa nicht bewirtschaftet, und das Obst nur eine Nachbildung. Gut, wir hätten uns im andern Fall auch nicht daran vergriffen.



Zudem wir in den heiligen Hallen philosophische Dispute führten. Und das bei kaum noch erträglichen Temperaturen!



Nach so viel Kultur und Hitze war uns durstig. Und hungrig auch. Also machten wir uns auf die Suche, vorbei an der beeindruckenden Schlossanlage...



...und so manche Treppe hoch...



...bis wir unser Ziel für die nächsten Stunden fanden.



Den Schlappeseppel! Das Bier ist ein wahrhafter Genuss, und es zeichnet unsere feine Zunge aus, dass uns besonders das Bier des Jahres 2009 schon 2008 so gut schmeckte! Kenner unter sich. Wer wissen will, wie Bier entsteht, der sollte mal hier vorbei schauen!



Kult sind natürlich die Bierdeckel von Greser & Lenz.

Gruß an die fidele Männerrunde, die uns so freundlich aufnahm und denen wir leider (fast) keine neuen Witze erzählen konnten. Falls einer von Euch das hier lesen sollte, spendiert mal einen Brüller. Habe die meisten leider wieder vergessen.



Gunter, der Pionier für Tattoos in Deutschland schlechthin, hatte einige Geschichten auf Lager, die uns die Zeit im Flug vergehen ließen. Der Zufall brachte es mit sich, dass Peter kurz danach in Würzburg einen begnadeten Sprayer und Nadelkünstler kennen lernte, der nur mit Hochachtung von Gunter sprach. Eine Arbeitsprobe von Sascha.



Aber zurück zu unserem ersten Aufschlag. Beim Schlappeseppel lernten wir noch zwei junge Menschen kennen, mit denen wir dann durch die Altstadt zogen bis wir ein Lokal fanden, wo wir noch einen Happen essen und einen Schluck trinken konnten. Wo, das weiß aber keiner mehr von uns...





Der nächste Tag war für unser Kulturprogramm reserviert. Es wurde immer wieder mal unterbrochen durch Begegnungen mit den Akteuren des letzten Abends, nebst deren weiterer Verwandschaft. Wir mussten wildfremden Leuten die Hände schütteln und wurden ganz summarisch als "die Braunschweiger" vorgestellt. Nun ja, wer kann sich solchen Huldigungen schon entziehen...



Unweit unserer Bleibe war Markt. Ein wunderbares Ambiente für die ganze Farbenpracht. Schade, dass man keine mobile Kochstelle dabei hat.


Das im 2. Weltkrieg zerstörte Schloss

Im Schlossmuseum war es kaum auszuhalten. Die Museumswärter schmolzen unter unseren Augen so langsam dahin. Wir aber auch. Wedeln war angesagt, um das große Angebot überhaupt erfassen zu können. Am schlimmsten war es in der Sonderausstellung "Korkmodelle". Beim besten Willen! So kann man keine Kultur genießen!


Schlosskapelle

Die Stiftskirche St. Peter und Alexander war unser nächstes Ziel.



Wir mussten schnell zum Schloss zurück! Der bekannte belgische Carilloneur Jan Verheyen spielte auf den Glocken des Schlosses Johannisburg, derweil sich das Volk unten bei allerlei Kurzweil die Zeit im Schatten der Türme vertrieb. Wir auch. Bein Wein und Wurst. Und Mozart, Grieg und anderen.


Rechts oben im Turm spielte der Carillonneur

Abends aßen wir dann fern des lustigen Treibens in einer gemütlichen Weinstube, dem Falstaff. Und ohne weitere Ambition schlenderten wir gen Ochsen. Der kleine Disput mit marodierenden Jugendlichen auf dem Marktplatz ist nicht weiter von Bedeutung.

Und am nächsten Morgen ging es Richtung Würzburg. So schnell sollte das Wochenende nun auch nicht vergehen, weshalb wir dann die Bundesstraßen der Autobahn vorzogen. Vorerst. Bis Miltenberg war es ganz recht. Die Stadt lohnte den Aufenthalt.



Zumal es da eine Eisdiele gab, an der Wolfgang sein Jörg-Gedächtnis-Eis erstehen konnte. Die Größe der Portion spottet allerdings jedem Vergleich.



Im Gasthaus zum Riesen kehrten wir ein.



Die letzten Tage stecken uns in den Knochen...



und deshalb entschieden wir uns ab da für die Autobahn. Schließlich wollten wir noch Wein kaufen und in Randersacker mal wieder im Bären essen.


Nur Eingeweihte wissen es zu schätzen, dass wir unser Mahl vor einem umfangreichen Konvolut Rotherscher Kupferstiche einnahmen. Mit zunehmendem Genuss!

2008 - Teneriffa



Reif für die Insel!


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Eigentlich wollte wir Bad Boys unsere erste Flugreise erst dann unternehmen, wenn wir endlich bei der SKL gewonnen haben! Aber so ist das mit den Plänen manchmal...

Ein bisschen kanarische Volksmusik zur Einstimmung?






Aber niemand will sich darüber beschweren, dass sich doch sehr überraschend die Kanaren als Ziel anboten. Genauer: Teneriffa. Peter war schon seit August da, und Werner und Wolfgang landeten am 14.10. gegen 16 Uhr. Um 16.44h traten sie frohen Mutes in die Wartehalle des Aeropuerto de Tenerife Sur, wo sie schon erwartet wurden. Leider nicht von den jungen Damen...



Raus aus dem kühlen Deutschland und rein in das sommerliche Klima der größten Badewanne Europas! Quartier wurde im Hotel Medano gezogen. Zentral gelegen und umgeben von der nötigen Infrastruktur.



Nach 5 Stunden Flug mussten sich Werner und Wolfgang erst einmal die Beine vertreten. Die Strandpromenade bot sich dafür bestens an.



Der erste Ausflug führte uns am nächsten Morgen nach Los Cristianos, einem ehemaligen Fischerort, der sich aber inzwischen zu einem touristischen Zentrum entwickelt hat, sich dabei aber noch ein gewisses Flair erhalten hat.

Das kleine Video zeigt die Fahrt von Angelas Finka an die Costa und einen Rundblick über den alten Hafen von Los Cristianos.

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Schließlich brauchten wir eine Auswahl an sommerlicher Bekleidung mit mehreren Xen vor dem L.



Wie man sieht ist Werner fündig geworden...



Gut behütet suchten wir dann in der Nähe de Hafens ein ansprechendes Lokal.



Was natürlich für den inzwischen ortskundigen Peter keine große Herausforderung war!



Und nach dem Essen schlenderten wir noch etwas durch die Altstadt, in der wir dann schließlich von einem der zahlreichen dunkelhäutigen Straßenhändler angesprochen wurden, ob wir nicht eine Original-Rolex für 2o € kaufen wollten. Da wir schon eine hatten zog er missmutig weiter, drehte sich dann aber doch noch einmal um und lachte uns freundlich an: "You look so similar!" und schon hatten wir tres hermanos unseren running gag für die nächsten Tage!



Denkwürdiges Gruppenfoto auf Angelas Finka. Die Hollywoodschaukel steht seit dieser Zeit etwas schief.



Und so gab es an Stelle eines üppigen Mahles etwas Obst. Ein wahrhaft frugales Mahl, dem aber noch üppige folgen sollten.

Wir haben in den 10 Tagen so viel unternommen, dass es schier unmöglich ist unsere Erlebnisse hier kurz zusammenzufassen. Deshalb sollen im Weiteren schlaglichtartig bestimmte Momente illustriert werden: pars pro toto!



Erster Ausflug (mit Angela) in die Canadas. Im Hintergrund ist der Teide zu erkennen, der höchste Berg Spaniens. Lider war der Sessellift ausverkauft, und so konnten wir Angela nicht die Freude machen, ihre langjährig bekannte Insel mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ihr war es wohl nicht unrecht so...



Konnte ich mir nicht verkneifen, aus dieser sehr typischen Situation mal ein stilistisch ausgefeiltes Gruppenbildnis mit Kultcharakter zu entwickeln.



In Candelaria reihten wir uns ein in die Phalanx der Guanchenhäuptlinge. An Würde zumindest taten wir es ihnen gleich, bis auf Werner vielleicht, der das Pathos des ergreifenden Moments wohl noch nicht ganz erfasst hatte.



Oder stand er noch unter dem Eindruck von Angelas protestantischem Unverständnisses für katholische Rituale? Nun gut, elektrische Kerze mit Spenden anzuzünden hat nicht mehr ganz so viel mit Tradition zu tun...



Blick auf den kleinen Hafen eines Fischerdorfes, dessen Namen ich nicht verraten darf, damit unser liebstes Fischrestaurant nicht von Horden von hungrigen Touristen belagert wird.



Die Auswahl ist verführerisch, die Preise sehr bescheiden. Und es schmeckt!



Und die Küste in dieser Region ist bizarr.



Kurzer Zwischenstopp mit Frischluftgarantie. Die alte TF-28 schlängelt sich durch die Felsen und kann kaum noch als Straße bezeichnet werden. Schlaglöcher und steile Kurven machen die Wege lang. Aber wenn man Zeit hat bietet sie grandiose Ausblicke!



Leider oft auch solche. Die Barrancos dienen den Canarios oft immer noch als Müllkippe.



In der Casa Tagoro in Granadilla isst man sehr gut, wie Angela aus langer Erfahrung wusste.



Und bei einem solchen Digestif muss man andächtig genießen...



In El Sauzal, im Norden der Insel unweit von Orotawa gelegen, gibt es eine sehenswerte Bodega, in derem historischem Ambiente man nicht nur die Inselweine verkosten kann, sondern auch gut essen kann.



Auf das Essen verzichteten wir. Frei nach dem alten Motto:

"Das Trinken lernt der Mensch zuerst,
viel später dann das Essen.
Drum soll er auch aus Dankbarkeit
das Trinken nicht vergessen!"



Der Drachenbaum war und ist den Guanchen heilig. In der Nähe von Angelas Tennisverein konnte man sehen, wie er in Form gebracht wird.



Das Torneo Mixto 2008 ging in die heiße Phase, und wir waren dabei, als Angela mit ihrem Doppelpartner Eros (er heißt wirklich so) ins Finale kam. Voller Begeisterung schenkte Wolfgang dem Jungstar seinen Panama-Hut!



Und das Finale gewannen sie auch!



Das Anaga-Gebirge ist nur zum Teil mit dem Auto zu erkunden. Die engen Serpentinen sind schon eine Herausforderung an das fahrerische Können und das Material. Mit schlechten Bremsbelägen sollte man besser an der Costa bleiben.



Gebirge und Meer in unmittelbarem Nebeneinander.



Unweit des Hotel Medano erstreckt sich einer der weltweit beliebtesten Surfstrände. In der dortigen Bar trifft sich ein buntes Völkchen. So auch wir. Das Foto unten hätte Wolfgang, der es aufgenommen hat, sicher etwas unbeschnittener. So aber ist meine nasse Hose nicht zu sehen, die ich der schusseligen Aushilfskelnerin verdankte. Der Campari-O schmeckt trotzdem. Campari wird übrigens mit dem Blut der Cochenille-Laus gefärbt, die auf den Kanaren auf Kakteen gezüchtet wird...



Die Tage sind wie im Flug vergangen. Wolfgang und Werner gehen ein letztes Mal in ihre abendliche Stammkneipe an der Promenade. Leider muss Peter am Ende des Tages immer noch ein paar Kilometer fahren, und so machte er sich dann bald auf den Weg in die Finka, während unsere beiden Helden das Kneipenvolk mal gehörig aufmischten!



Vor dem Abflug ins kalte Deutschland entführten wir die Bad Boys noch nach Adeje. Man sagt, es gibt dort im Otelo die besten Hähnchen der Insel. Knusprig und scharf. Dazu eiskaltes Bier!

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Adios, hermanos!



Mehr über Peters Aufenthalt auf Teneriffa findet ihr hier>>> und hier>>>