Sonntag, 18. März 2018

2018 - Limburg an der Lahn

Blick von der Alten Lahnbrücke auf den Dom
Überregional bekannt ist die Stadt Limburg hauptsächlich durch das gleichnamige Bistum mit seiner Kathedralkirche, dem spätromanischen Dom St. Georg.

Unsere Unterkunft, das Gästehaus Priester (sehr zu empfehlen!), lag sehr günstig an der Alten Lahnbrücke. Die Altstadt und später selbst der Bahnhof waren zu Fuß sehr gut erreichbar.


Gästehaus Priester: Blick in den Frühstücksraum
Zum Abendessen reservierten wir quasi im Vorbeigehen einen Tisch im Schwarzen Adler.

Der Schwarze Adler

Kalbstafelspitz mit grüner Sauce

Volle Konzentration...
Nach dem Essen war es (Montag!) doch recht schwierig noch ein Lokal für einen Dämmerschoppen zu finden. Im Café Meloni hatten wir dann Glück, allerdings auch nicht sehr lange...

So waren wir natürlich am nächsten Morgen alle fit! Nach dem Frühstück in sehr angenehmer Atmosphäre holten uns Ingrid und Wolfgang ab. Ein freudiges Wiedersehen nach einigen Jahren ;-)
Wolfgang bot sich uns für eine private Führung durch das Glasmuseum in Hadamar an.

Glaskunst von Franz Brambauer, erläutert von Wolfgang Hofmann

Glaskunst von Thomas Hauser

Wolfgang Hofmann erläutert uns die Technik




In der ehemaligen Aula des Gymnasiums im Schloss Hadamar
Danach bekamen wir noch eine (kurze) Stadtführung mit Besuch des Doms. Kurz, da sich doch bei einigen der Hunger meldete (und der Durst!).

steiler Aufstieg zum Dom

Diözesanes Zentrum St. Nikolaus

Blick von Westen auf die Apsis

Spätromanischer Taufstein

Blick durch das Langhaus in Richtung Osten

Tischgrab von Konrad Kurzbold im nördlichen Querhaus

Den Säuferbrunnen mussten wir uns natürlich genauer erklären lassen!

Hattstein-Brunnen, auch "Säufer-Brunnen" genannt
"Der Hattsteinbrunnen, in Limburg auch "Säuferbrunnen" genannt, wurde 1985 durch den Limburger Bildhauer Karl Winter geschaffen. 

Er geht zurück auf den ehemaligen Raubritter Friedrich von Hattstein aus Schmitten im Taunus, der ein sehr ausschweifendes Raubritterleben führte und er ließ keine Gelegenheit aus, seinen ärgsten Feinden den Reifenbergern zu schaden. 

So überfiel er die Hochzeitsgesellschaft der Reifenberger am Eichelbacher Hof bei Bad Camberg um sie auszurauben. Die Reifenberger konnten sich nur durch Flucht in unterirdische Gänge in Sicherheit bringen. 

Hattstein galt als kräftig und ungehobelt und man sagt, daß er ein 160 Liter Faß mit Runkeler Rotwein über den Kopf stämmte und dies aus dem Spundloch austrank. In dieser Pose zeigt ihn das Standbild des Brunnens. 

1357 machte man in Limburg "den Bock zum Gärtner" man machte Hattstein zum Stadthauptmann, ein Amt in dem er oberste Polizeifunktion in Limburg hatte. 

Seine Widersacher, die Reifenberger hatten die Vergangenheit nicht vergessen und griffen im Mai 1363 an. Bei diesem Angriff kam Hattstein ums Leben."

Schnitzeltag im Gasthaus Burgkeller am Fischmarkt! Und außerdem gibt es ein ungefiltertes Kellerbier... Wolfgang war natürlich eingeladen (warum aber zahlt er dann heimlich die erste Runde?!). 

Zur Linken der Burgkeller


Wir wechselten dann zum Batzewert am unteren Kornmarkt, und zumindest zwei Hartgesottene stiegen auf Apfelwein (sehr lecker und bekömmlich!) um. Dazu hätte sehr gut Handkäs' mit Musik gepasst, aber leider kannte sich das Personal mit der eigenen Speisekarte nicht aus. Wolfgang stieß noch zur Runde, und nun endlich klappte es auch mit der Einladung zum Bier!

Den Tag beschlossen wir dann im Runden Eck in der Brückengasse, wo uns der Wirt noch ein paar Schlager aus seiner Jugend, also unserer Kindheit auflegte (wie man damals sagte!). Der Nachhauseweg war von dort aus nur noch ein Katzensprung...

Am nächsten Morgen sind wir bei Sonnenschein zu Fuß in Richtung Bahnhof aufgebrochen. In der Kaffeerösterei Fare Tredici gegenüber der Kunstbäckerei Hensler gab es eine kurze Pause bei einem Heißgetränk.

Friedel Henslers origineller Figurenschmuck an der Bäckerei
Noch einen Aperol Spritz beim Italiener, dann machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Gewisse Einzelheiten der Fahrt ersparen wir dem geneigten Leser...

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